Berlin braucht neuen Namen auf Facebook

1,4 Millionen Menschen „gefällt“ Berlin. Bald wird die Facebookseite sich neu formieren und umbenennen müssen: Denn nach Auffassung der Betreiber kann „niemand einen geografischen Ort vertreten“. Die Seite wird vom Stadtmarketing betrieben, enthält zahlreiche Werbeflächen und gehört fest zum Image der modernen Stadt Berlin. Facebook möchte Städteseiten in Zukunft selbst mit Informationen füllen. Stadtmarketing und Kommunalpolitik sollen nicht weiter unterstützt, sondern von Orten entkoppelt werden.

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Comments
6 Responses to “Berlin braucht neuen Namen auf Facebook”
  1. T.A.R.D.I.L. sagt:

    Möchte man sich vorstellen, wie von Facebook gefüllte Städteseiten aussehen?
    Irgendwelche aktuellen Informationen können da ja wohl kaum drauf, sonst müsste ja permanent ein Mitarbeiter überprüfen, ob die noch stimmen.
    Ich rate jetzt einfach mal ins Blaue und tippe auf ein paar Informationen aus Wikipedia (Einwohnerzahl und so), den Rest macht dann eine „Stadt-Timeline“ aus, auf der sämtliche Postings, die irgendeinen Bezug zu dieser Stadt haben, landen.
    Und garantiert wird es Unmengen verärgerter Kleinstädte geben, die von Facebook als nicht wichtig genug für eine Städteseite erachtet werden, selbst aber auch keine mehr anlegen dürfen.

    • Danke für deinen Kommentar!🙂
      Und ja! So wird es wohl enden. Retten kann man die Seiten wohl nur noch, indem man als Stadt Berlin dann eine Facebook-Seite unter „berlin.de“ o.ä. (gibt es ja für Berlin auch schon) registriert. Denn diese Seite „gehört“ ja dann jemandem. Bei kleinen Städten, die bei Facebook rausfallen würden, wäre das dann wohl die einzige Chance präsent zu bleiben. Und mit Sicherheit baut Facebook darauf, dass die User den Content der Seite generieren werden. Ob das so klappt, ist allerdings sehr fragwürdig, besonders bei kleinen Städten oder gar Dörfern …
      Andererseits: Ich habe auch schon Stimmen gehört, die meinten, es sei gut, endlich mal zu verhindern, dass wirklich JEDER eine verstaubende Präsenz bei Facebook einrichtet. Dagegen kann man wiederum argumentieren, dass jeder zumindest die Möglichkeit haben dazu sollte. Und mit jeder sind dann nicht nur Personen, sondern auch Firmen, Städte und Interessengruppen jeglicher Art gemeint.

      • T.A.R.D.I.L. sagt:

        Ich habe auch schon Stimmen gehört, die meinten, es sei gut, endlich mal zu verhindern, dass wirklich JEDER eine verstaubende Präsenz bei Facebook einrichtet.

        Das sollte man dann aber auf anderen Wegen regeln. Zum Beispiel, indem Fanpages, bei denen der Admin nichts mehr tut und auch die sonstige User-Interaktion unter eine festzulegende Kennzahl/1000 Fans (z.B., wobei dieser Wert mit steigender Fan-Zahl sinken sollte) fällt, gekillt werden. Aber die Bevormundung durch Zuckerberg kann doch nicht der wahre Weg sein. Zumal es in den Fällen, wo die User direkt gegängelt werden, ja auch regelmäßig einen kleinen Aufstand gibt.
        Was kommt denn als nächstes? Bands und Musiker dürfen keine eigenen Fanpages mehr machen? Damit wäre unzähligen kleinen Gruppen, die nur in ihrer jeweiligen Region bekannt sind, auf einmal die Möglichkeit zur Interaktion mit ihren Fans und der Selbstdarstellung ohne eigene Website entzogen.

  2. Naja, bei den Fanpages von Bands u.ä. gibt es das Problem zwar weniger (die „gehören ja jemandem), aber grundsätzlich ist das natürlich absolut richtig. Die grundsätzliche Möglichkeit sollte es geben. Das habe ich ja auch betont. Die Bevormundung durch Facebook hilft letzten Endes nur Facebook selbst. Denn, das sehen wir auch bei der Geschichte mit der Elimination von Fake-Namen, letztlich hat nur Facebook ein Interesse an „geordneten Fanpages“ und „echten Namen“. Den Usern wäre all das egal.
    Die Aufregung, die das alles provoziert, ist für Facebook wahrscheinlich kein Hinderungsgrund. Denn am Ende des Tages steigen die Nutzerzahlen nichtsdestotrotz weiter, anstatt plötzlich rapide zu fallen.

  3. brautkleider sagt:

    Hi I am Scott Lee, an analyst, consultant, speaker, strategist and writer on topics related to digital content technology.
    Interesting post!
    brautkleider duisburg

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